Definition
Basiskurs für angehenden Existenzgründer
Der Einstiegskurs für einen künftige Existenzgründer ist weder eine oberflächliche Informationsveranstaltung noch eine detailversessene, überfrachtete Vorlesungsreihe. Das oft fehlende unternehmerische Wissen des Gründungswilligen kann nicht ausschließlich durch einen kurzen Einstiegskurs ausgeglichen werden. Dies gilt insbesondere für die Aneignung betriebswirtschaftlicher Grundlagen. Der Basiskurs wird zwar alle wichtigen Bereiche und Schritte im Prozess der Existenzgründung ansprechen, sich jedoch nicht in Einzelfragen verlieren. Übungen, kurze Rollenspiele und Gespräche werden Ihnen helfen, sich theoretisches Wissen anzueignen und den Praxisbezug zu Ihrer Gründungsidee herzustellen.
Ihr Umfeld wird einbezogen werden, ohne in eine vertiefte persönliche Beratung einzusteigen. Der Basiskurs sollte der Erfahrung nach etwa drei Tage oder 20 Unterrichtsstunden (45 Minuten) dauern, um Ihnen das nötige Wissen vermitteln und die Schritte Ihrer Existenzgründung aufzeigen zu können.
Bei bestimmten Vorkenntnissen ist auch eine kürzere Dauer oder gar der sofortige Einstieg in die Vorgespräche möglich.
Gut gerüstet sind Sie als künftiger Gründer, wenn Sie durch die Schulung ein Problembewusstsein für die Anforderungen an eine erfolgreiche Gründung entwickeln.
Grundsätzliches
- Ihnen wird vermittelt werden, welche Lebensveränderungen mit einer Selbständigkeit verbunden sind.
- Sie werden erfahren, welche Voraussetzungen Existenzgründer mitbringen müssen und welche Anforderungen an Sie als Unternehmer gestellt werden.
- Sie werden alle Schritte auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit kennen lernen.
- Sie werden erfahren, welche grundsätzlichen Entscheidungen Sie treffen müssen: zum Beispiel, ob ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit eröffnet werden soll.
- Sie werden nach dem Kurs Ihren weiteren Beratungs- und Weiterbildungsbedarf erkennen und planen können.